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Der Einfluss von anthropogenem Unterwasserschall auf Meerestiere – Konzepte für Forschung und Umweltmanagement (de)

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* Presenting author
Day / Time: 08.03.2023, 11:30-12:15
Room: Plenarsaal Z
Typ: Keynote
Abstract: Das Thema Unterwasserschall und sein Einfluss auf Meereslebewesen hat in den letzten Jahren stetig an Bedeutung gewonnen. Da die Schallausbreitung unter Wasser wesentlich effektiver funktioniert als an der Luft, ist der akustische Kanal der wichtigste Sinneskanal bei Meeressäugetieren, Fischen und vermutlich auch bei Wirbellosen. Wale und Delfine zum Beispiel, nutzen Schallwellen zur Kommunikation, Orientierung, Beuteortung und vermutlich auch zum Belauschen von Artgenossen. Menschliche Aktivitäten wie beispielsweise Schifffahrt, geophysische Untersuchungen des Meeresbodens oder auch der Ausbau von Offshore Windanlagen erzeugen Unterwasserschall, der die Meereslebewesen beeinträchtigen und noch in vielen Kilometern Entfernung zur Schallquelle Verhaltensreaktionen auslösen kann. Je nach Intensität und Dauer des empfangenen Lärms sind auch Hörschädigungen und sogar nicht-auditorische Verletzungen möglich. In Europa werden der Eintrag und die Auswirkungen von Unterwasserschall in der EU-Meeresschutz-Rahmenrichtlinie behandelt. Dabei wurden neue Konzepte zum Management von anthropogenen Schalleinträgen aufgestellt. In der Auswirkungsforschung werden innovative Methoden wie beispielsweise die Observierung von Walen mittels Drohnen und agentenbasierte Modellierung im Rahmen von Schallgutachten angewandt. Dabei hat sich insbesondere durch den weltweit intensivierten Ausbau von erneuerbaren Energien auf See die Dringlichkeit für Forschung und Umweltmanagement dramatisch verstärkt, zu gangbaren Lösungen zu kommen, die den Ausbau nicht verzögern, aber gleichzeitig auch die Meeresumwelt schützen.
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